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unsere zeit 29. August 2025 „Fast schon hätte man Mitleid mit ihr haben können. Als sich die Ko-Vorsitzende der Linkspartei Ines Schwerdtner am vergangenen Sonntag zum ZDF-'Sommerinterview' einfand, wurde ihr mit dem Moderator Wulf Schmiese ein ganz besonderer Vertreter des deutschen 'Qualitätsjournalismus' gegenübergesetzt. 'Parlament oder Straßenkampf, das ist die Frage', klammerte Schmiese das Gespräch ein. Von Schwerdtner wollte er unter anderem wissen, ob 'aus dem Genpool der SED irgendetwas noch bewahrenswert ist' oder warum Schwerdtner in Interviews Begriffe verwende, die man 'aus dem Arbeiter-und-Bauern-Staat' kenne. Gemeint waren Begriffe wie 'Kader' oder 'arbeitende Klasse'. Nach dem DDR-Bashing, dem sich Schwerdtner durch ausweichende Antworten entzog, ging es weiter bergab. Die Regie spielte ein Video ein, auf dem die Bundestagsabgeordneten der 'Linken' gemeinsam 'Alerta, alerta antifascista!' skandierten. Das sei 'sozusagen der Code-Ruf der Antifa', stand Moderator Schmiese zu seiner Bildungslücke. 'Wollten Sie Angst machen?' Der 'schlimmste Faschist' sei derzeit sowieso der russische Präsident Wladimir Putin, ließ Schmiese dann vernehmen. Die Forderung, das EU-Assoziierungsabkommen mit Israel auszusetzen, kommentierte der Moderator mit den Worten: 'Das gab’s schon mal vor 90 Jahren.' Seine 'Frage' dazu: 'Sie als Antifaschistin wollen das wirklich – kauft nicht bei Juden – unterstützen?' ...
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