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17. September 2025

Popkultur statt Politik

Ihr Auftritt in New York spricht Bände. Im »Sex & the City«-Stil inszenierte sie sich Anfang September 2025 als kosmopolitische Frau, die im Taxi posiert, Designer-Schuhe zeigt und Lifestyle-Videos dreht. Während in Gaza Bomben fallen und die USA palästinensischen Vertretern Visa verweigern, spielt Baerbock die Filmdiva. Die Weltöffentlichkeit sieht dahinter kein harmloses Spiel, sondern Desinteresse am Leiden der Menschen.

Die Ästhetik dieser Videos verdeutlicht, wie sehr Politik zur Oberfläche verkommen ist. Sie vermittelt die Illusion einer »nahbaren« Politikerin, während in Wahrheit Zynismus und Kälte dominieren.

Was das Amt wirklich ist – und was nicht

Die Präsidentschaft der UN-Generalversammlung ist kein Posten mit Exekutivmacht, aber sie setzt Agenda, Schlagworte und Öffentlichkeit. Sie bestimmt, welche Themen auf der Tagesordnung stehen, welche Debatten hervorgehoben werden und welche Delegationen besonderes Gewicht erhalten. In den Händen einer Politikerin, die Konflikte als Bühne begreift, wird selbst ein moderierendes Amt zum Instrument der Kriegspropaganda. Durch die Auswahl der Redner, die Gestaltung von Sitzungen und die Gewichtung der Resolutionen kann gezielt Einfluss genommen werden. Statt eine neutrale Plattform für Verständigung zu bieten, verwandelt sich die Präsidentschaft in ein Werkzeug, um Konflikte zuzuspitzen und die Machtverhältnisse des Westens zu stabilisieren.

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