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FOCUS 12. Oktober 2025, 06.53 Uhr
Christian zeigt seinen Atomschutzbunker: „Prepper sind Wahnsinnige? Das ist vorbei“„Die weltpolitische Lage spitzt sich seit Jahren immer weiter zu. Das geht auch in Deutschland nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei. Die Sorge vor möglichen Notlagen treibt viele um. Wie weit einzelne Personen dabei gehen, zeigt die ARD-Doku 'Mein Bunker, meine Waffe, mein Misstrauen - Wie ernst nimmt uns der Staat?', die am Montag, 13. Oktober, um 23.50 Uhr im Ersten ausgestrahlt wird und bereits jetzt in der ARD-Mediatheke verfügbar ist. Christian Klaus hat sich unter seinem Wohnhaus einen atomsicheren Bunker bauen lassen - mit 45 Zentimeter dicken Wänden aus Stahlfaserbeton. Er nimmt die Filmemacher mit in die knapp acht Meter tiefen Katakomben. Unter anderem Betten, eine Stromversorgung und ein 1.000-Liter-Notwasserspeicher stehen hier auf dem Einrichtungsplan. Klingt nach Endzeit. Weltuntergangs-Fantasien habe der 46-Jährige allerdings nicht direkt. Er sei auf die Bunker-Idee durch seinen Kontakt zur Ukraine gekommen. Kurz nach Kriegsausbruch versorgte er ukrainische Zivilisten mit kugelsicheren Westen und bekam so einen genauen Einblick von dem Ausmaß im osteuropäischen Land. Aufgrund seiner Militär-Vergangenheit kenne er sich bestens mit dem Thema Sicherheit aus. 'Dass ich mir einen Bunker gebaut habe, finden einige Freunde von mir ziemlich crazy. Manche finden es auch total genial', erzählt er über die Wahrnehmung seines Projekts. Der Bunker solle seiner Familie im Notfall den nötigen Schutz bieten - auch wegen der aktuellen Unsicherheiten rund um US-Präsident Donald Trump sowie Kreml-Chef Wladimir Putin, wie Klaus sagt. ...
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